Samstag, 9. April 2016

Mitglieder im Golfclub Augusta National

Pecuniam non olet - ob Geld wirklich stinkt?

von Hans-Peter Kregelius und Klaus O. Braun

Es herrscht im Augusta National eine Geld-Elite, deren Habitus nicht gleichzusetzen ist mit einer intellektuellen Ausnahmegemeinschaft. Die handverlesenen Mitglieder des Augusta National Golfclub, folgen vielmehr festgefahrenen politischen, gesellschaftlichen,  und auch, aber nicht nur dem Kontostand geschuldeten Wertordnungen. Sie pflegen eine Clubstruktur, verantwortet unter anderem vom Vorstand unter dem Club-Präsidenten Billy Payne die mit überheblichen Aufnahme- und Spielrecht-Regeln hantieren, die es vergleichbar sonst nirgendwo auf der Welt in einem Golfclub gibt.

Überhebliche Aufnahme und Spielrecht-Allüren

Nicht nur für das überkommene Struktur-Phänomen steht der oberste Entscheider des Clubs  der Grossindustrielle Billy Payne, sondern auch für ehemals  frauenfeindliche Aufnahme-Politik in den geheiligten Hallen an der Magnolia Lane in Augusta, Georgia. Frauen und "farbige" Mitglieder gibt es fast keine. Niemand kann sich bewerben. Farbige Menschen wurden jahrzehntelang (bis 1990) als Mitglieder abgelehnt. Sogar Präsident Barack Obama hätte früher ein Problem gehabt, dem Augusta National beizutreten. Heute hätte er wohl auch eines, aber nun eher wegen des elitären Kreises und der Angst, die schwarzen Wähler zu verlieren. Um Frauen als Clubmitglieder gab es schon 2005 einen weltweiten Disput in puncto Gleichberechtigung. Auch heute noch werden Frauen ungern im Club gesehen. Seit 2012 sind die Ex-Außenministerin der USA, Condoleeza Rice und Darma Moore, die bestbezahlte Vermögensverwalterin der Vereinigten Staaten und Ehefrau des Milliardärs Richard Rainwater, sozusagen als Vorzeige-Damen in der elitären Mitgliederliste.

Menschenrechte und Gleichberechtigung

Diesen und anderen Angriffen auf das jahrzehntelange Ignorieren von Menschenrechten und der Gleichbererechtigung setzt  sich der Club, der eines der fazinierendsten und grössten, weltweit anerkannten Turniere, die US Masters alljährlich  ausrichtet, ganz bewusst immer wieder aus. Wie schon der frühere Hardliner, Präsident Hootie Johnson, ist auch Billy Payne nur sehr behutsam bereit, auf öffentlichen Druck die Regularien zu lockern und damit die weltweiten Angriffe auf seine Mitgliederpolitik zu entschärfen.

Das Masters  ist eines der vier Major-Turniere im professionellen Golfsport, die den Grand Slam bilden, vergleichbar mit dem des Tennissports. Es ist das einzige der vier Majors, das stets auf dem selben Platz gespielt wird. Die einzigen Deutschen, die bisher daran teilgenommen haben, sind Bernhard Langer, Alexander Cejka und Martin Kaymer. Langer gewann zwei Mal, 1985 und 1993. Der Sieger eines Masters erhält neben dem Scheck über das Preisgeld eine silberne Replik des Clubhauses (die Originalausgabe steht im Foyer des Clubhauses) und seit 1949 ein Green Jacket, heute eine der begehrtesten Trophäen im Golfsport. Sam Snead war der erste damit belohnte Sieger. Das Jackett darf im ersten Jahr mit nach Hause genommen, aber niemals in der Öffentlichkeit getragen werden. Dann muss es nach Augusta zurückgebracht und im (persönlichen) Schrank für immer aufgehängt werden, denn jeder Champion ist Mitglied des Clubs auf Lebenszeit und darf an jedem Masters Turnier teilnehmen.

Die exclusivste Mahlzeit im Golfsport

Das Masters Champions Dinner  ist wohl die exklusivste Mahlzeit im Golfsport. Am Vorabend des ersten Turniertages lädt seit 1952 der Titelverteidiger alle anwesenden ehemaligen Masters-Champions ein und serviert ein Essen nach seiner Wahl. Ben Hogan hatte dieses Zeremoniell nach seinem Sieg 1951 eingeführt. Zumeist handelt es sich um eine nationale Spezialität aus der Heimat des Gastgebers.

Das wohl ungewöhnlichste oder gewöhnungsbedürftigste Gericht ließ Sandy Lyle 1989 servieren: Haggis, das schottische Nationalgericht aus den Innereien von Schafen. Bernhard Langer brachte 1986 schwäbische Hochzeitsuppe, Sauerbraten mit Spätzle und Semmelknödel, Schwarzwälderkirschtorte und 1994 Thanksgiving Dinner, also Turkey mit Beilagen, auf den Tisch. 

Eigenwilligster Golfclub der Welt: Zehn Millionen Dollar für 100 Greenkeeper


Auf der Anlage beheimatet ist der Augusta National Golf Club, eine nicht ganz unumstrittene Gemeinschaft sehr wohlhabender Männer, die es bis 1990 ablehnten, Farbige in ihre Reihen auf zu nehmen. Sie tun alles so wie es ihnen gerade passt. Sie verändern den Platz, schreiben die Einladungen zum Turnier, setzen die Regeln fest. Ihr Clubhaus ist edel, aber es „stinkt nicht nach Geld“, aber man kann den dort existierenden Reichtum „gut riechen“. Niemand weiß, wie viele Mitglieder der Club wirklich hat (geschätzt werden ca. 300) aber sie sollen ein Dollar-Vermögen in mehrstelliger Milliardenhöhe repräsentieren. Die Aufnahmegebühr soll bei lediglich 35 000 Dollar liegen, die Jahresgebühr liegt nach Recherchen unserer Redaktion bei ca. 3000 Dollar. Für die "Betroffenen" eher kleines Geld. Es ist schwer verlässliche Zahlen zu erfahren. Man kann eine Mitgliedschaft nicht beantragen. Entweder man wird eingeladen und gefragt, ob man Mitglied werden möchte, oder man wird es nie.  "Mitglied wird nur, wer in diesem Land wichtig ist und Einfluß hat" hörte man immer wieder von Vorstandsmitgliedern. Von einem früheren Finanzchef des Clubs erfuhr die Redaktion golfparadise.com, daß rund 100 Greenkeeper in Lohn und Brot stehen und zeitweise jährlich rund 10 Millionen Dollar allein für die Pflege des Platzes budgetiert werden.

Der Ort Augusta ist während 51 Wochen per anno ein trostloses Nest mit ein paar Shopping Malls drei wichtigen Straßen und einigen typischen Südstaaten-Villenvororten. Für die eine Woche im April, wenn das Masters läuft, wird Augusta zum Nabel der Golfwelt.  Die Preise für alles explodieren, Betten werden kostbar wie Gold, 30.000 Golffans überschwemmen die kleine Stadt.

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Mittwoch, 30. März 2016

Tiger Woods spürt den kalten Hauch vom Karriere-Ende

Von Klaus O. Braun
Wenn ein 14facher Major-Sieger wenige Tage vor einem der weltweit bedeutendsten Turniere noch nicht sicher ist, ober er überhaupt antreten wird, dann ist Feuer unterm Dach. Eine Woche vor dem Masters Tournament in Augusta, Georgia, USA rätselt die Fachwelt, warum frühere langjährige Dominator der Golfwelt inzwischen zu einem Häufchen Elend geworden ist. 12 Jahre dauerte der  Karriere-Höhenflug an. Dann wurde dem Ausnahmegolfer dreimal in 21 Monaten der Rücken operiert. Seit August letzten Jahres hat er kein Turnier mehr gespielt, in der Saison 2015 spielte er lediglich elf mal. Dreimal verpasste er im gleichen Jahr den Cut bei Majors. Viele Fans sind inzwischen sicher, dass Woods nicht allein wegen seiner gesundheitlichen Dauerprobleme seit August 2015 nicht mehr bei Turnieren angetreten ist. Auch in der Golfbranche vermuten nicht wenige Insider, daß seine durch einen Sex-Skandal ausgelösten privaten Probleme die Ursache für massive seelische Beeinträchtigung seines Persönlichkeitsbildes sind. Wie weit am Abgrund und wie nahe dem Karriere-Ende steht der 40jährige Sport-Milliardär?



Beziehungsprobleme begleiten Tiger durch die letzten Jahre


Samstag, 23. Januar 2016

Golf muß nicht immer teuer sein

Clubfreies Golfen wächst moderat


Mit rund 3.000 Neumitgliedern im Jahr 2015 stieg die Anzahl der Mitglieder der Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. (VcG) zum Jahresende auf 23.178 Aktive. Das entspricht einem Zuwachs von + 0,7 Prozent.

Vom Bubble- bis zum Bossaball: Deutschland sucht den Kick mit immer neuen Freizeitaktivitäten – doch auch das Golfspielen bleibt gefragt. Im vergangenen Jahr registrierte die VcG insgesamt 2.978 Neumitglieder und konnte damit ein leicht über dem Marktdurchschnitt liegendes Mitgliederwachstum in Höhe von + 0,7 Prozent verzeichnen. „Es ist sehr erfreulich, dass es uns trotz des Überangebots an leicht zugänglichen und immer ausgefalleneren Freizeit- und Sportangeboten gelungen ist, rund 3.000 neue VcG-Mitglieder für den organisierten Golfsport zu gewinnen“, zeigt sich VcG-Geschäftsführer Marco Paeke zufrieden.


Von der VcG in den Club
Das Mitgliedschaftsmodell der VcG richtet sich vor allem an Gelegenheitsspieler und Einsteiger, die sich erstmal orientieren möchten. „Manche hören nach einer Weile mit dem Golfen wieder auf“, so Paeke. „Andere aber stellen fest, dass sie den Golfsport intensiver betreiben möchten und wechseln in einen Club. Im Jahr 2014 haben 44 Prozent der Ausgetretenen, also 1.242 VcGler, in einem wohnortnahen Golfclub eine dauerhafte Heimat gefunden, was wir sehr begrüßen!“ Die Zahl der Austritte für das Jahr 2015 steht noch nicht fest, denn bis Ende März 2016 können Mitglieder der VcG noch rückwirkend zum 31.12.2015 kündigen, um Clubgolfer zu werden. 
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Freitag, 6. November 2015

Mach's noch einmal, Martin!

Martin Kaymer bei der World Golf Championship in Shanghai...2011 hat der Mann aus Mettmann das Turnier gewonnen. Sieben Birdies in Runde eins. Machs noch einmal mit weniger Bogeys Martin!

Montag, 22. Juni 2015

Der BirdieHunter: Golfer helfen der Krebsliga: gemeinsam gegen die K...

Der BirdieHunter: Golfer helfen der Krebsliga: gemeinsam gegen die K...: Golfer helfen der Krebsliga: gemeinsam gegen die Krankheit Charity-Turnier im Golfclub Steisslingen Von Klaus O. Braun S...

Charity im Golfclub

Golfer helfen der Krebsliga: gemeinsam gegen die Krankheit


Charity-Turnier im Golfclub Steisslingen

Von Klaus O. Braun

Sportlich sehr starke Ergebnisse gab es zum Sommeranfang im Golfclub Steißlingen beim 5. grossen Förderturnier für krebskranke Menschen. Top-Handicapper aus der Region, vorwiegend aus Steißlingen und einige Langensteiner nützten den Heimvorteil gegenüber den auswärtigen Spielern und holten allein 14 der vom Konstanzer Juwelier Ehniss  gestifteten Preise. Golfer mit der Top-Vorgabe drei bis hin zur Beginner-Stammvorgabe 52 traten auch gegen starke schweizerische Mitspieler an. Der Träger des niedrigsten Handicaps holte nicht nur die Overall-Sieger-Trophäe ab, sondern gewann auch den Wettbewerb um den längsten Schlag aufs Fairway: Michael  Wirz (Steisslingen) spielte beachtliche 33 Bruttopunkte und verpasste lediglich mit überzähligen drei Schlägen, den Platzstandard zu egalisieren.

Bei den Damen schaffte Christine Angele im Heimatclub mit 23 Bruttopunkten den besten Tages-Score. Im Netto (Hcp bis 22,4) glänzte die Geschäftsführerin der ausrichtenden Krebsliga Schaffhausen, Corinne Ullmann (GC Langenstein) mit 39 Punkten und siegte mit einer Handicap-Unterspielung von drei Schlägen vor Christine Angele (37). In der Vorgabeklasse bis 34,4 waren zwei Steißlingerinnen vorn: Daniela Nay (35) vor Silke Koll (32). Starke Damen holten die Meriten in der Hcp-Klasse bis 54: Anita Aebersold (38, Steißlingen) lag vor Marianne Schweizer (37, ASGI Schweiz). Bei den Herren unterspielte der junge Michael Enzler (Nuolen) in der Klasse 0-19,4 um vier Zähler mit 40 Stablefordpunkten vor Wolfram Deutscher (38, Westheim). In der Klasse bis 28,8 holte Thomas Bührer (Steißlingen) nach Stechen den Sieg vor dem Langensteiner Michael Messerli (beide 36 Punkte). Die höchsten Punktzahlen in der Nettowertung holten relative Anfänger: John Moorhouse (Hcp 52) konnte nach Stechen den Sieg vor Georg Besold (beide 46 Punkte) davontragen. Den Sonderpreis für den längsten Drive auf der Bahn 9 holte sich Karin Krüger im Heimatclub, während bei den Herren Werner Schweizer am nächsten zur Fahne lag. Für  den guten Zweck kamen für die Krebsliga Schaffhausen 2250 Euro Spenden zusammen.
Mehr über die Krebsliga Schaffhausen und deren Schwerpunkte spitalexterne Onkologiepflege, Selbsthilfe- und Sportgruppen: www.krebsliga-sh.ch

Starkes Team: Bruttosieger Michael Wirz mit der Organisatorin 
und Geschäftsführerin der Krebsliga Schaffhausen, Corinne Ullmann




Donnerstag, 14. Mai 2015

Dienstag, 3. Februar 2015

Im Winter....

... ist kein Golfwetter. Deshalb raus aus Deutschland und auf die satten Wiesen im Süden..

Dienstag, 19. August 2014

Der BirdieHunter: Bodensee Meisterschaften 2014

Der BirdieHunter: Bodensee Meisterschaften 2014: 8. Bodenseemeisterschaften, CC Schloss Langenstein, GC Überlingen Dillon Steve Rätz und Hanne Gerding die Meister  Aus dem Country Club ...

Bodensee Meisterschaften 2014

8. Bodenseemeisterschaften, CC Schloss Langenstein, GC Überlingen

Dillon Steve Rätz und Hanne Gerding die Meister 

Aus dem Country Club Schloss Langenstein berichtet Klaus O. Braun

Orsingen-Nenzingen, Überlingen.
Bei der jährlichen, vom 16. bis 17. August ausgetragenen Bodenseemeisterschaft der Golfer, kämpften auf den Plätzen Schloss Langenstein (Platzstandard 72) und Überlingen-Owingen (Par 73) starke Amateure aus Golfclubs überwiegend rund um den Bodensee stammend, sowie aus dem übrigen Baden-Württemberg und der benachbarten Schweiz, sowie aus Holland, Österreich, Schweiz und Italien um die seit 2008 zum achten Mal ausgespielten Wanderpokale.

http://www.golfparadise.com/cms/aktuelles/Bodenseemeister_horlacher_Raetz_Hoehnle_0814.jpgThe Winner takes it all: Bodenseemeister Dillon Steve Rätz mit den Organisatoren Reiner Horlacher (Langenstein) und Claus Höhnle (Überlingen).

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von links: Reiner Horlacher, Clubdirektor Langenstein, Claus Höhnle, Sportwart Überlingen bilden den Rahmen für die Bodensee-Meister

Sportliche Ausdauer war auf den beiden anspruchsvollen Parcours gefragt, die Fairways über insgesamt 36 Löcher mussten im vorgabewirksamen Zählspiel unter den Teilnehmern bei unterschiedlichen Wetterbedingungen und hervorragend präparierten Fairways bewältigt werden. Während der von Reiner Horlacher (Langenstein) und Claus Höhnle (Überlingen) organisierten zwei Turniertage gab es eine hohe Beteiligung von jeweils über 110 Spielern, darunter superstarke Amateure mit 30 einstelligen Handicappern am Finaltag im Country Club Schloss Langenstein.

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Meisterin Hanne Gerding, Sportdirektor Reiner Horlacher

Spitzenleistungen lieferten in den Bruttowertungen der Damen und Herren die für den Golfclub Königsfeld spielende, neue Bodenseemeisterin Hanne Gerding (Handicap 1,8), die mit Runden von 77 und 75 und insgesamt sieben über Par die Konkurrenz dominierte. Den zweiten Rang teilten Olivia Faust (Hcp. 4,4) und die Titelverteidigerin Lara Merkelbach (Hcp. 3,8), beide aus Überlingen-Owingen mit gesamt 35 Schlägen über Platzstandard. Bei den Herren gewann erstmals der 21jährige  neue Champion mit dem zweitbesten Handicap 0,9 und Runden von 81/73, Dillon Steve Rätz (Öschberghof, Donaueschingen). Nur einen winzigen Schlag zurück (+10) lag der beste Senior des Golflubs Langenstein Josef Schill (Hcp 3,8, Bad Dürrheim) vor Titelverteidiger Erwin Mulder (Hcp. 0,6) aus Holland mit gesamt 16 über Par.

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Einer der besten Seniorenspieler in Baden-Württemberg, Josef Schill verpaßte den Sieg nur um einen Zähler, während der Langensteiner die beiden Überlinger Kombattanden Jörg Krane und Helmut Reichle in Schach hielt.

Der neue Clubdirektor Reiner Horlacher freute sich über die guten Bedingungen am Spieltag im Hegau und über den hervorragend präparierten Langensteiner Platz. Harte Arbeit steckt dahinter! "Ich gratuliere allen Siegern und den über 100 Teilnehmern, die sich an beiden Tagen gemeldet haben. Nicht nur die Leistungen der beiden Sieger waren hervorragend, einmalig in der Historie der Bodenseemeisterschaft waren 30 einstellige Handicapper am Start."

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Titelverteidiger Erwin Mulder aus Leiden, Holland mußte mit Rang drei zufrieden sein.

Die Besten der beiden Tage:

Ergebnisse Damen:


1. Hanne Gerding (Golfclub Schloss Langenstein), 152 (+ 7)

2. Olivia Faust (Golfclub Owingen), 180 (+ 35)

3. Lara Merkelbach (Golfclub Owingen), 180 (+ 35)

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Handicapper von 0 bis 11,4 spielten Zählspiel, ab Vorgabe 11,5 als Stableford

Ergebnisse Herren
:

1. Dillon Steve Rätz (Golfclub Öschberghof), 154 (+ 9)

2. Josef Schill (Golfclub Schloss Langenstein), 155 (+ 10)

3. Erwin Mulder (Holland), 161, (+ 16)

4. Marco Ludescher (Golfclub Freudenstadt), 163 (+ 18)

5. Dr. Jan Loose (Golfclub Owingen), 163 (+ 18).

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Die Top-Scorer mit den besten Brutto-Resultaten

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Einer der hoffnungsvollsten und talentiertesten Nachwuchspieler aus dem CC Schloss Langenstein ist Felix Schirpf, der im Turnier als bester Jugendspieler abschnitt.

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Alle Sieger in Brutto und Netto der Bodenseemeisterschaft 2014

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Auch die Freundin des Triumphators Dillon Rätz zählte zu den Gewinnerinnen

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Am 15. Abschlag war er noch siegessicher: Josef Schill, seit vielen Jahren die große Stütze der 1. Mannschaft vom CC Schloss Langenstein

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Amateur mit Profi-Ambitionen: Sieger Rätz will Tour-Professional werden und zeigt Sponsoren-Bewusstsein

Copyright: All Images Fotocredit COBRAPRESS, KOB







Donnerstag, 31. Juli 2014

Hundewetter und Regenschlacht

Cats and dogs and fun
Golfsport heißt auch Durchhalten: Abschlußturnier der Langensteiner Golfwoche

Mehr als vier bis fünf Stunden lang über 18 Löcher Golf spielen im Dauerregen ist wirklich nur etwas für ganz kernige Golfer und Golferinnen. Getreu diesem Motto wurde der zweite Tag der Langensteiner Golfwoche zur Regenschlacht. Die Gärtner unternahmen alles, um den Golfplatz  den internationalen Turnierstandards anzupassen. Die schnellen und treuen Grüns trotzten den widrigen Witterungsverhältnissen und es bot sich den 64 Teilnehmern ein sehr ansprechender Parcours für einen fairen Wettkampf zum Abschluß der in diesem Jahr auf zwei Turniere verkürzten Offenen Golfwoche in Orsingen-Nenzingen.




Gespielt wurden über 1150 Löcher auf dem Meisterschaftsplatz des Langensteiner Country Club als  Zähl-Wettspiel nach Stableford. Am besten kam mit den erschwerenden Wetterbedingungen der Overall-Winner,  Bruttosieger Axel Schukey aus Zürich zurecht. Der Langensteiner Mannschaftsspieler dominierte als bester Scorer mit 28 Punkten. Der Vorstand für Sport im Golfclub Schloss Langenstein Nicolaj Ammann aus Wil (Schweiz) konnte sich den 1. Nettopreis in der Klasse A erkämpfen. Annette Arndt (Engen) siegte im Damenbrutto mit 22 Zählern. Den besten Schlag am nächsten zum Fahnenstock auf der Spielbahn Nr. 7 erzielte Thorsten Hasslauer aus München-Aschheim mit 2,35 Metern. Die Damenwertung entschied Elvira Schirpf aus Singen mit 2.90 Metern für sich. Den längsten Abschlag „Longest Drive“ der Herren schlug an Spielbahn 10 Axel Schukey auf  229 Meter auf das nasse Fairway. Den Longest Drive Damen an Fairway 10 spielte Heidi Rott, 174 Meter (Gaienhofen).


Die Turnierpreise  während der „White Party“ bei der Abschlußfeier im provisorischen Clubhaus, einer urigen Almütte,  übergab zum Abschluß der Turnierwoche der Eigentümer des BORA Hot Spa Resort in Radolfzell Bernd Schuler an die Sieger. Yonex-Repräsentant Ingo Harrich trug mit Golf-Equipment  für die Regenschlacht-erprobten Gewinner bei. Bei der Siegerehrung dankte der neue Clubdirektor Reiner Horlacher allen Teilnehmern, besonders  den Helfern und Mitarbeitern, die eine Veranstaltung der Extreme unter den ungewöhlichen Wetterbedingungen ermöglicht haben.  (kob/rh)



Die Ergebnisse im Einzelnen: 
1.Brutto Herren: Axel Schukey, 28 Punkte 
1.Brutto Damen: Annette Arndt, 22

Netto Klasse A Handicap bis 16,4: 
1. Netto: Nicolaj Ammann, 35,  
2.Stephan Herzberg, 33 (Tuttlingen) 
3.Sabine Latendorf-Koch, 33 (Gaienhofen)

Netto Klasse B Handicap 16,5-25,4:
1.Gabriele David, 36 (Konstanz)
2. Christina Albert, 33 (Radolfzell)
3. Stefan Frisch, 33 (Rafz, CH)

Netto Klasse C Handicap 25,5-54: 
1.Wolfgang Denzel, 49 (Zürich)
2.Jörg Brucher, 41 (Rielasingen)
3. Johanna Bode, 36 (Owingen)


Sonntag, 27. Juli 2014

Martin Kaymer ist wieder zurück in der Spur...

Sensationeller Sieg bei der US Open Championship in Pinehurst, North Carolina, USA: Martin Kaymer spielte auf dem denkbar schwierigen, neu gestalteten Parcours schon am dritten Loch der Finalrunde sein erstes Birdie, verlor am siebten Loch nach einem Bogey kurzfristig an Boden und dynamisierte sodann auf den Löchern neun bis 16 mit drei weiteren Birdies (9,13,14) und Bogeys (10,16) mit gesamt -9 den Abstand auf seine härtesten Verfolger auf acht Schläge! Der Triumpf von Pinehurst bringt Kaymer seinen zweiten Major Sieg nach der PGA Championship von 2010. Der 29jährige aus Mettmann bei Düsseldorf rückte damit in die Elite der besten Golfspieler der Geschichte auf.

Alles über das große Comeback von Martin:
www.golfparadise.com/cms/pga_tours/us_open.php?navanchor=1010014

Reportage von @KOB_Reporter14...